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Rezensionen zu
Töchter eines neuen Morgens

Maria Nikolai

Die Bodensee-Saga (3)

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Töchter eines neuen Morgens

Von: meisterlampe aus B

24.09.2023

Inhalt siehe Klappentext. Ich kannte bereits die Bände 1 und 2 der "Bodensee-Saga" von Maria Nikolai und war gespannt auf den 3. Teil, der sich hauptsächlich um Katharina, die jüngste Lindner-Schwester, dreht. Das Buch, welches 608 Seiten umfasst, passt vom Titelbild her perfekt zu den Vorgängerbänden und wartet zum Ende mit wertvollen Informationen und Ergänzungen, wie Personenverzeichnis, historischen Romanhintergründen und einem Glossar auf. Ich empfehle die Lektüre der Vorgängerbände, auch wenn wichtige Details im Laufe dieses Romans erwähnt oder wiederholt werden. Das Buch liest sich sehr flüssig, es macht Freude, Katharina und ihre Freunde und Familie 1927/28 nach München und ein paar wenige Male an den Bodensee zu begleiten. Die junge Frau hat sich für ein Medizinstudium entschieden und mit den damaligen Vorurteilen zu kämpfen, ein Studium sei nichts für Frauen, sie haben einen anderen Platz ... Ein Kommilitone, der ihr zugetan ist, ist von ihrer Ablehnung in seiner Ehre verletzt, setzt ihr übel zu und lässt sogar eine Anklage mit Prozess entstehen. Katharina ist eine starke Frau, aber auch sie kann irgendwann nicht mehr, da helfen weder die Liebe zu Arzt Thomas von Bogen noch die Unterstützung ihrer Freundinnen Zara, Eva und Lola. Es müssen erst Vater Gustav nebst seinen Schwiegersöhnen Felix und Maxim sowie dem unverbesserlichen Pater Fidelis auftauchen, damit wieder Ruhe und Ordnung einkehrt. Wichtige Themen in diesem Buch sind nicht nur studierende Frauen, worüber sich die Meinungen uneins sind, sondern auch das Verhalten der Gesellschaft generell Frauen gegenüber. Man erfährt viel über deren Not, wenn nicht alles so läuft, wie es soll, über neu gegründete Aufklärungsstellen, aber immer wieder hat man den Eindruck, Männer wollen einfach alles selbst bestimmen und Frauen müssen grundsätzlich unterdrückt und weggesperrt werden. Die Familiengeschichte ist wunderbar geschrieben, eine tolle Fortsetzung und Abschluss der Reihe, auch wenn der Part am Bodensee diesmal sehr klein gehalten ist. Ich habe die Lindners mit all ihren "Anhängen" und Familienmitgliedern gerne wieder begleitet, mitgefiebert, mitgezittert, mitgefeiert und kann "Töchter eines neuen Morgens" guten Gewissens eine Leseempfehlung und 5 Sterne aussprechen.

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Meine Meinung zur Autorin und Buch  Maria Nikolai , ist ein krönender Abschluss mit dem 3. Teil gelungen. Es geht hier um die jüngste Tochter Katharina, die von Klein auf beseelt ist Ärztin zu werden. Keine leichte Zeit damals, als Frau zu studieren, den uns Frauen traute man nichts zu. Natürlich gibt es Neider und Menschen die ihr Steine in den Weg zu räumen. Der Abschluss ist wirklich dramatisch, man will sie einer Straftat beschuldigen, es steht alles auf der Kippe. Auch das Politische Zeitgeschehen, ist gut dargestellt, der Roman hat mich von der 1. bis zur letzten Zeit gefesselt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, mitreißend und bildlich, auch ihre einzelnen Figuren und deren Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen und habe mit ihnen , gelacht, gebangt und geweint.  Der dritte Teil der Bodensee Saga, spielt zum größten Teil in München, wo Katharina sich ihren großen Traum an der LMU  (Ludwig-Maximilians-Universität) Medizin zu studieren. Sie möchte Frauenärztin werden. Es war mir ein Vergnügen Katherina zu begleiten, ihren Ehrgeiz konnte ich nur bewundern. Selten begleitet sie ihre Freundinnen zum Feiern, aber auf einer solchen lernt sie Thomas von Bogen kennen , der eine angesehene Private Arztpraxis betreibt. Aber nebenbei arbeitet er auch für eine Armenpraxis. Leicht hat es Katharina nicht, sie muss immer wieder gegen Widerstände kämpfen, obwohl sie sehr kompetent ist. Ich sah es kommen, das sich etwas anbahnt zwischen den beiden. Thomas überredet sie ihm in seiner Armenpraxis zu helfen. Wir werden in einen Strudel von Ereignissen hinein gezogen, was die Patienten betrifft und Katharinas Leben. Sie will Frauen aufklären und auch über die Hygiene, nicht im Sinne von Kirche und einigen mißgünstigen Menschen. Es war schon erschütternd, was da passierte , dieses Elend, Armut, und Frauen die ungewollt schwanger werden. Irgendwie hat mich die Zimmerwirtin Frau Gruber erfreut , die Ihnen Tatkräftig hilft, eine Frau ohne Vorurteile.  Aber es gibt da einen gewissen Neider, der mit aller Macht verhinderten möchte, das sie weiter studiert. Dann wird sie eines Tages einer Straftat beschuldigt, obwohl sie es nicht war. Ihre Zukunft steht auf dem Spiel und auch ihre Liebe zu Thomas. Habe gebetet und gehofft, das die Beschuldigungen der wahre Übeltäter, und die Wahrheit ans Licht kommen.  Spannend lasst euch mitreißen, hoffen und Bangen..

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München und Meersburg 1927: Schon seit ihrer Kindheit am idyllischen Bodensee weiß Katharina, dass ihr Herz der Medizin gehört. Nachdem sie den ersehnten Studienplatz in München erhalten hat, widmet sie sich mit besonderer Hingabe der Frauenheilkunde. Doch als Frau hat sie es an der Universität nicht leicht und muss gegen die konservativen Widerstände und unerbittlichen Moralvorstellungen ihrer Zeit kämpfen. Bei ihrer Arbeit lernt Katharina den charmanten Arzt Thomas von Bogen kennen, der neben seiner angesehenen Privatpraxis auch eine Praxis für mittellose Patienten führt, und die beiden kommen sich näher. Als Katharina fälschlicherweise einer Straftat beschuldigt wird, hängt nicht nur ihre berufliche Zukunft am seidenen Faden, sondern auch ihre Liebe zu Thomas. „Töchter eines neuen Morgens“ ist der dritte und letzte Band der Bodensee-Saga von Maria Nikolai. Was soll ich sagen, das Buch hat mich wieder von Anfang bis Ende begeistert. Es hat alles was ein guter Roman braucht. Viele interessante Einblicke in die Frauenheilkunde Ende der 1920er Jahre. Es zeigt die Schwierigkeiten auf mit denen sich weibliche Studierende zu dieser Zeit konfrontiert sahen. Historische Persönlichkeiten wie Karl Caspar, Schwester Caritas, oder Karl Valentin bereichern die Geschichte. Auch eine romantische Liebesgeschichte fehlt nicht. Ja und natürlich einfach tolle Protagonisten. Die drei Schwestern Helena Lilly und Katharina. Stand im ersten Band Helena und im zweiten Band Lilly im Mittelpunkt so ist der dritte Band Katharina, der jüngsten Schwester gewidmet. So wird der Schauplatz der Geschichte zum Großteil nach München verlagert. Katharina, die seit ihrer Kindheit den Wunsch hat Ärztin zu werden hat einen Studienplatz in München bekommen. Katharina bekommt die Probleme zu spüren mit denen sich weibliche Studierende herumschlagen müssen. Doch allen Unkenrufen zum Trotz widmet sich Katharina voller Hingabe der Frauenheilkunde. Hierbei lernt sie auch den Arzt Thomas von Bogen kennen. Thomas von Bogen führt eine Privatpraxis und kümmert sich nebenher auch um mittellose Frauen. Katharina fühlt sich schnell zu dem charmanten Arzt hingezogen. Doch als Katharina einer Straftat bezichtigt wird gerät ihr Leben ins Wanken. Maria Nikolai erzählt die Geschichte mit sehr viel Gefühl. Viele historische Gegebenheiten hat sie mit in die Geschichte eingeflochten und auch reale Persönlichkeiten die Bühne betreten lassen. Mit ihrem gut verständlichen und fesselnden Schreibstil hat die Autorin mich ganz schnell in die Geschichte eintauchen lassen. Ich konnte das Buch nach wenigen Seiten kaum noch aus der Hand legen. Jetzt ist die Bodensee Saga zu Ende und ich trenne mich mit einem weinenden Auge von den tollen Charakteren. Doch Maria Nikolai wird ihre Leser*innen bestimmt mit einer neuen interessanten Geschichte überraschen.

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Toller Abschluss der Trilogie

Von: madame_anett_liest

22.09.2023

Das Buch ist der dritte Teil der Bodenseesaga. In jedem Band steht eine der Schwestern im Mittelpunkt. Dieses Mal begleiten wir Katharina bei ihrem Medizinstudium, was ihr einiges abverlangt. Schuld ist nicht der Lernstoff, sondern die vielen Vorurteile, die es damals gegenüber Frauen an Universitäten gab. Das Buch gibt Einblick in den Kampf der Frauen um Gleichberechtigung in Bildung, Beruf und Ehe. Katharinas Schwanken zwischen Liebe und ihrem Wunsch nach Freiheit kann ich sehr gut nachvollziehen, bedeutete damals eine Ehe doch komplette finanzielle Abhängigkeit vom Mann. Selbst zur Ausübung eines Berufes brauchte die Frau eine schriftliche Bestätigung des Ehemannes. Neben dem aufkommenden Feminismus und dem medizinischen Fortschritt, nimmt auch das Thema Abtreibung und Selbstbestimmung über den Körper viel Raum im Roman ein. Trotz allem fiebert man vordergründig mit den Figuren mit und kann den Roman vor Spannung, ob alles gut ausgeht, kaum aus der Hand legen. Für mich war es ein gelungener Abschluss der Bodenseesaga und ich war fast ein bisschen wehmütig, als ich das Buch mit dem Wissen beiseite gelegt habe, dass ich die Schwestern nun nicht mehr auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten kann.

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Endlich ist Band 3 der Bodensee-Saga erschienen und ich durfte es als Buddy-Read mit Larissa vom Blog Bücherliebe hoch zwei lesen. Nachdem Helena in Band 1 und Lilly in Band 2 im Mittelpunkt standen, gibt es einen Zeitsprung von einigen Jahren, bis wir die jüngste Schwester Katharina in München wiedersehen. Diese gehört zu den wenigen glücklichen Frauen, die zum Medizinstudium zugelassen wurden. Sie lebt für das Studium, hängt sich voll rein und gehört zu den Jahrgangsbesten. Besonders interessiert sie sich für Frauenheilkunde. Eher zufällig lernt sie Dr. Thomas von Bogen kennen, der nicht nur eine Privatpraxis führt, sondern auch eine Armenpraxis betreibt, was Katharina sehr imponiert. Kurz darauf beginnt sie, ihn in dieser Praxis zu unterstützen. Doch dann steht ihre Welt plötzlich Kopf, als sie einer Straftat beschuldigt und verhaftet wird. Gefangen im Strudel aus konservativen Wertevorstellungen, der Stärke des Patriarchats und der Moral, muss sie um alles kämpfen, was ihr lieb ist. Maria Nikolai hat mich mit diesem Buch einige Nerven gekostet. Es war spannend, aber auch aufwühlend. Zum einen, weil sie es historisch so toll ausgearbeitet hat und mir dadurch die Unterdrückung der Frauen (nicht nur in dieser Zeit) besonders bewusst wurde, zum anderen, weil vieles heute noch so ist. Ein wundervoller Abschluss, der Trilogie, der noch manche ungelöste Frage aufklärt.

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Das Cover: Das Cover ist wunderschön. Der Bodensee im Hintergrund das Hotel und davor die junge Frau ihrer Zeit. Angelehnt an die beiden ersten Bände entsteht ein hoher Wiedererkennungswert. Gemeinsam mit dem Klappentext ist es eine perfekte und stimmige Buchpräsentation. Die Geschichte: 1927: Katharina studiert in München Medizin und interessiert sich sehr für die Frauenheilkunde. Aber das Leben wird ihr an der Uni und im Allgemeinen sehr schwer gemacht, denn die konservative Männerwelt hält nichts von studierenden Frauen. Sie lernt den Arzt Thomas von Bogen kennen, der neben seiner Privatpraxis noch eine Armenpraxis unterhält. Beide kommen sich auch menschlich näher. Dann aber wird Katharina einer Straftat beschuldigt und verhaftet. Ihre Lebensplanung könnte zunichtegemacht werden. Und was wird aus dem zarten Pflänzchen der Liebe? Meine Meinung: Die Vorfreude und Spannung auf das Finale der Bodenseesaga war groß. Es ging dieses Mal um Katharina, die dritte Schwester. Wunderbar ausgearbeitete Protagonisten, die neu hinzugekommen sind zu denen, dich ich bereits kannte, und die ich in den beiden Büchern zuvor, sehr ins Herz geschlossen hatte. Sie alle ließen mich wie immer ganz nah an ihrem Leben teilhaben. Ich konnte intensiv mit ihnen fühlen, lachen und weinen. Maria Nikolai schreibt in einer vielseitigen, bildhaft starken und leicht lesbaren Sprache, die dafür sorgt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Schauplätze sind so präzise beschrieben, dass ich sehr gut die Protagonisten begleiten konnte. Exzellent recherchierte Zeitgeschichte wurde von der Autorin perfekt in die Erzählung eingebunden. Besonders die gesellschaftlichen Widerstände gegen Frauen im Beruf. Zahlreiche Perspektivwechsel und überraschende Wendungen halten den Spannungsbogen bis zum Schluss sehr hoch. Mein Fazit: Eine zu Herzen gehende Geschichte, die ich sehr genossen habe. Insgesamt ein grandioser, emotionaler Abschluss der Saga, die ich sehr empfehlen möchte. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

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Ich habe mich sehr auf den Abschluss der wundervollen Bodensee-Saga gefreut, in der die jüngste Schwester Katharina im Fokus steht. Für sie ist es nicht leicht als Medizinstudentin im Jahr 1927. Doch sie gibt nicht auf, wenn auch die gesellschaftliche Stellung der Frau von Männern dominiert wurde. Die Geschichte ist sehr dramatisch und lebendig erzählt und der gewohnt flüssige und bildgewaltige Schreibstil hat mich wieder begeistert. Das Wiedersehen mit der Familie Lindner war wie ein "Nach-Hause- Kommen" und ich bedauere, dass die Saga beendet ist. Der Abschlussband hat mich sehr gut unterhalten und das Cover ist im gewohnten Stil gestaltet und es gefällt mir sehr. Fazit: Ich vergebe 4,5/5⭐️

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Katharina hat im Jahr 1927 endlich ihr Medizin Studium begonnen und hat trotz aller Widerstände ihre Erfüllung gefunden. Nur sehen leider nicht alle Kommilitonen Frauen gerne im Hörsaal. Gerade im Bereich der Frauenheilkunde, der sie sehr interessiert gibt es jemanden, der es auf sie persönlich abgesehen hat. Als sie die Möglichkeit bekommt, in einer Armenpraxis zu helfen wird ihr dieser Einsatz beinahe zum Verhängnis. Doch sie hat mit Thomas von Bogen jemanden gefunden, der ihr nicht nur beruflich ein Ratgeber und Förderer ist, sondern sie auch privat unterstützt und begleitet. In diesem nun dritten und letzten Teil begleiten wir nun die jüngste der Schwestern Katharina nach München zum Studium. Der Weg dorthin wurde ja schon in den anderen beiden Bänden der Reihe bereitet. Katharina lebt für ihr Studium und lässt sich nur selten von ihren Freundinnen dazu überreden auch mal feiern zu gehen. Bei einer dieser Gelegenheiten trofft sie auf Thomas von Bogen, der mit seiner gut gehenden Privat Praxis das Geld für seine Armenpraxis verdient. Er bietet ihr an, ihn dort zu unterstützen und von ihm zu lernen. Maria Nikolai gelingt es wieder die Leser in die zwanziger Jahre zu entführen. Auch wenn damals vieles schon freier war, gibt es trotzdem immer noch massive Widerstände gerade was die Frauenrechte betrifft. Das Thema Schwangerschaftsabbruch durchzieht die Geschichte vom Anfang bis zum Ende hin. Dabei hat mir gut gefallen, dass durch die unterschiedlichen Protagonisten sehr viele unterschiedliche Ansichten zu dem Thema dargestellt werden. Da gibt es nicht nur Zustimmung oder Ablehnung, sondern eben ganz viele Überlegungen, was man generell im Lebensalltag der Frauen verändern muss. Die Geschichte lies sich gut lesen und war durchgehend anregend, so dass man das Buch nur ungern weggelegt hat. Die Beschreibungen der Handlungsorte waren wie immer bei Maria Nikolai sehr bildhaft, ich hatte eigentlich immer das Kopfkino an. Schön auch, dass die Geschichte um Helenas Mutter zu Ende geführt wird und auch, dass es am Ende noch einen Epilog gibt, in dem das Schicksal der Familie während der Nazizeit und danach kurz erzählt wird. Alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen, genau wie die ganze Reihe. Von mir also eine Leseempfehlung für Band 3 und die anderen beiden Bände.

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