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Titus Müller

Der letzte Auftrag

Roman

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1989. Ria Nachtmann hat ihre große Liebe geheiratet und sich als Spionin zur Ruhe gesetzt. Ihre Tochter Annie verfolgt derweil einen gewagten Plan: Sie will eine Doku des DDR-Widerstands drehen und sie in den Westen schmuggeln. Als sie und ihr Freund Michael dabei versehentlich zwei Männer einer KGB-Geheimoperation filmen, gerät alles außer Kontrolle. Der in Dresden stationierte russische Agent Wladimir Putin hängt sich an ihre Fersen. Mutter und Tochter stehen bald zwischen allen Fronten und müssen erkennen, dass es um nichts weniger geht als um den Sturz der DDR-Regierung und die Zukunft Deutschlands.

»Hervorragend recherchiert. [...] Die eigene Stadt erscheint einem da in buchstäblich neuem Licht. Das macht auch einen Reiz dieser Lektüre aus.«

Berliner Morgenpost (28. May 2023)

eBook epub (epub), ca. 400 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-27070-4
Erschienen am  11. May 2023
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Drei Bücher, drei Umbrüche

Von: der Michi

04.04.2024

Die Entscheidung, die Trilogie nicht durchgängig fortlaufend zu erzählen sondern zwischen den Bänden etwa eineinhalb Jahrzehnte zu überspringen hält das Interesse wach und zeigt, wie sich große Ereignisse auf Menschen an den unterschiedlichsten Stellen der Gesellschaft auswirken. Neben dem Reigen der Geheimdienste im Osten und Westen bringt Titus Müller immer wieder auch die Perspektive einfacher Leute zur Sprache, die unter die Räder des Realsozialismus' geraten, sich aber dennoch ihren Eigensinn nicht nehmen lassen. Theoretisch bräuchte es die Handlungsstränge um (Ex-)Agenten und politische Entscheidungsträger gar nicht, denn schon Annis Verwicklung in die Geschehnisse und rund um das Ende der DDR ist ein Thriller für sich. Dabei lernt der Leser sogar noch weniger Bekanntes, etwa dass die Protagonisten des demokratischen Umbruchs vor den großen Protesten sogar mit Klagen und offiziellen Beschwerden gegen die allzu eindeutigen Wahlergebnisse der SED vorzugehen versuchten. Misstrauen und Repression sind die Antwort, sodass selbst in den verschworenen Gruppen der Friedenskreise kaum noch einer dem anderen über den Weg traut. Für Fans der ersten beiden Bände ist es ein schöner Bonus, dass Ria letztlich doch noch auftaucht und neben ihrem weiteren Schicksal auch enthüllt wird, was es mit dem titelgebenden "letzten Auftrag" auf sich hat. Am spannendsten dürfte neben der Haupthandlung aber die Mission des jungen Waldmir Putin sein, der um die Wendezeit tatsächlich als KGB-Agent in Dresden tätig war. Ob beabsichtigt oder nicht - sein großteils historisch verbürgtes Verhalten erklärt manche spätere Entwicklung und wie er seine Macht durch Kontrolle und ein verschworenes Netzwerk langjähriger Mitstreiter festigen konnte. Ein würdiger Abschluss also und eine Gelegenheit, durch die drei Bände quasi die komplette deutsch-deutsche Geschichte zu erleben - von unten ebenso wie auf der Ebene der Mächtigen. Wie so oft sind die knapp vierhundert Seiten zu kurz, um allem gerecht zu werden, sodass manches erst in den Nachbemerkungen zum historischen Rahmen geklärt wird und alte Bekannte wie Stasiagentin Marga Dierks zu kurz kommen. Umso beeindruckender, wie viele verschiedene Aspekte der Wendezeit der Autor aufgreift und zu einer ebenso schlüssigen wie spannenden Geschichte verwebt. Bonusmaterial: Landkarte im Vorsatz, historische Nachbemerkungen, Literaturverzeichnis

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Von Glasnost und Perestroika

Von: Detlef Knut

13.09.2023

Dies ist der dritte und letzte Band der DDR-Trilogie, die Titus Müller in den letzten Jahren präsentiert hat. Die Bände spielen in den 1960er, 1970er und schließlich 1980er Jahren. Spionage und Gegenspionage sind deren der Dreh- und Angelpunkte. Aber nicht nur! Denn die Menschen und was die Teilung Deutschlands mit und aus ihnen gemacht hat, sind ein sehr wichtiges Thema dieser Romane. Protagonistin von »Der letzte Auftrag« ist Annie, die Tochter der Agentin Ria, die für den Bundesnachrichtendienst in der DDR bei Schalk in der KoKo eingesetzt war. Es ist Sommer 1989. In der DDR wird demonstriert. Viele Bürger fliehen nach Ungarn. Ria lebt seit vielen Jahren im Westen (seit dem zweiten Band »Das zweite Geheimnis«) und hat nur postalischen oder telefonischen Kontakt zu ihrer Tochter. Annie ist engagiert in der Friedensbewegung. Aber natürlich steht sie als Tochter einer ehemaligen BND-Agentin unter besonderer Beobachtung der Stasi. Von den Unruhen, die mit den Schlagworten Glasnost und Perestroika einhergehen, ist auch der sowjetische Geheimdienst KGB betroffen. Wladimir Putin taucht als Figur des Romans auf und ist ein wichtiger Statthalter in der DDR. Er sorgt dafür, dass der KGB auch nach einem Zerfall des Sozialismus das Zepter in der DDR und den anderen osteuropäischen Staaten in der Hand behält. Titus Müller gibt in diesem fiktiven Roman ein umfassendes Gesamtbild der DDR im Jahr 1989. Wie schon in den Bänden zuvor überzeugt er mit seiner Recherche und der detailgetreuen Umsetzung in Handlungsstränge. Als jemand, der in der DDR aufgewachsen ist, fühlt man sich sofort heimisch im Roman. Man weiß, wovon gesprochen wird, kennt selbst viele Abläufe aus dem eigenen Erleben. An manche Sachen, die mittlerweile im Gedächtnis vergraben waren, wird man durch diesen Roman erinnert. Das hat den Roman für mich zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht. Neben den Spionagehandlungen in diesem Band, die sich auf die Tätigkeiten innerhalb des KGB und in der Friedensbewegung beschränken, sind das Verhalten und die Menschen, die in diesem Roman im Vordergrund stehen, von besonderem Wert. Die Spannung hieraus ist der Motor zum Lesen. Ob es das Zusammentreffen von Annie mit ihrem alten Freund, oder das mit der Stasi ist, oder das Verhalten eines Stasisoldaten gegenüber der Protagonistin. Immer ist etwas ungelöst und bedarf weiterer Aufklärung (also weiteres Lesens!). Dass dabei weltbewegende Ereignisse eine Rolle spielen, macht es umso interessanter Besonders gut haben mir auch die Anmerkungen von Titus Müller gefallen, in welchem er ein bisschen aufdröselt, bei welchen Handlungen es sich um Fiktion und bei welchen echte reale Abläufe als Hintergrund dienten. Ein sehr interessanter und lesenswerter Spionageroman. Wer mehr zur Entstehung und zum Autor erfahren möchte, kann gerne mein Interview mit Titus Müller auf meinem Blog lesen, was ich 2022 gemacht habe. © Detlef Knut, Düsseldorf 2023

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Vita

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Geschichtswissenschaften und Publizistik. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift »Federwelt« und veröffentlichte seither mehr als ein Dutzend Romane. Er lebt mit seiner Familie in Landshut, ist Mitglied des PEN-Clubs und wurde u.a. mit dem C.S. Lewis-Preis und dem Homer-Preis ausgezeichnet. Seine Trilogie um »Die fremde Spionin« brachte ihn auf die SPIEGEL-Bestsellerliste und wird auch von Geheimdienstinsidern gelobt.

www.titusmueller.de

Zum Autor

Events

20. Sept. 2024

Lesung mit Titus Müller

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10. Okt. 2024

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11. Okt. 2024

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28. Nov. 2024

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Der letzte Auftrag

Pressestimmen

»Unbedingt lesen!«

OK! (28. June 2023)

»Titus Müller versteht es wieder einmal, die Lesenden gekonnt auf eine Zeitreise mitzunehmen – diesmal in die jüngere Vergangenheit.«

Ruhr Nachrichten (20. September 2023)

»Aktueller, präziser und einfühlsamer kann ein spannender Thriller um den Mauerfall 1989 nicht sein.«

www.merkur.de (07. July 2023)

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