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Rezensionen zu
Als Schisser durchs Netz

Jan Kowalsky

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Witzige digitale Odyssee

Von: Jennifer

17.10.2021

Der Schisser alias Jan Kowalsky ist von Natur ein ängstlicher Hypochonder, der überall Gefahren wittert. Dieses Mal steht er mit der zunehmenden Digitalisierung innerhalb seines Bekanntenkreises auf Kriegsfuß. Während sich seine Frau Sarah mühelos durchs World Wide Web bewegt und die Arbeitskollegen auf Social Media unterwegs sind, bereiten dem Schisser moderne Technologien wie Smart Home und Geocaching Bauchschmerzen. Erst durch Konfrontationstherapie und Offline-Urlaub im Wald gelingt es ihm, seine Skepsis abzulegen, seine Freunde zu verstehen und zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Auch mit seinem zweiten Schisser-Roman konnte mich der Autor von sich überzeugen. Das lag zum einen am durchweg humorvollen Schreibstil und zum anderen an der aktuellen Thematik. Obschon ich während der Lektüre häufig laut auflachen musste, brachte mich die ein oder andere Beschreibung der neuen digitalen Welt ins Grübeln. Denn wenn die Technik der Zukunft (KI) den Menschen und sein Leben dominiert, dann kann von Autonomie keine Rede mehr sein. Ich verstehe die skeptische Haltung des Antihelden Jan Kowalsky nur allzu gut und beschränke den Einfluss der modernen Medien auf mein Leben aufs Nötigste. Insgesamt las sich Kowalskys digitale Odyssee ungemein flüssig. In nicht einmal 2 Tagen hatte ich die authentische bis skurrile Story gelesen. Verdrehte Redewendungen, Business-Denglisch und falsche Genitive erfreuten ebenso mein Leserherz wie die digitalen Marotten von Jans Freunden Gunnar und Martin. Das Ende empfand ich als wirklich gelungen und geradezu romantisch. Darüber hinaus brachten die comicartigen Illustrationen des Autors die jeweilige Szene großartig auf den Punkt. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald einen dritten Band mit und vom Schisser Jan Kowalsky geben wird.

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Lustig und aktuell

Von: Kerstin M.

15.10.2021

Sein Umfeld ist für den Autor mittlerweile zum digitalen Wahnsinn geworden. Der protzende Kollege im neuen Smart Home, mit allen technischen Innovationen die man sich so vorstellen kann. Sein Chef im Trendfieber, immer auf der Suche nach dem nächsten Gadget. Dazu seine Handy-affine Frau, die mit ihrem Smart-Phone eine immer intensivere Beziehung zu führen scheint. Gefühlt besteht sein Umfeld nur noch aus „Smombies" einer Kreuzung aus Smartphone und Zombie. Es gibt nur einen Ausweg, die Flucht in den Wald, zum Digital-Detoxing, sein großer Wunsch, nachdem ein dummer Video-Clip mit ihm durchs Netz geistert und er unfreiwillig zum medialen Troll mutiert! Aber ist das Leben ganz ohne Technik auszuhalten;)? Das Buch „ Als Schisser durchs Netz“ von Autor Jan Kowalsky, ist eine wirklich amüsante Mischung mit Geschichten und Berichten aus unserer schönen smarten Welt. Mit witzigen Zeichnungen und Humor wird nicht gegeizt, durch Selbstironie werden diffuse Ängste vertrieben, dabei lässt der Autor seinen Leser auch mal an wilden Philosophien über die Zukunft teilhaben, zu köstlich. Doch nicht nur der Humor wird bedient, nebenher werden auch eine Menge Informationen zum Social-Media-Bereich vermittelt. Oder wer will nicht wissen wie man ein sicheres Passwort findet;). Mein Fazit: Herrlich sarkastische Auseinandersetzung mit den Gewohnheiten, Trends und Innovationen unserer Zeit. Das Buch hat mich bestens amüsiert und unterhalten:).

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Witzig, zeitlos mit netten Zeichnungen

Von: Hebbe86

13.10.2021

Jan Kowalsky Als Schisser durchs Netz Eine Berg- und Digitalfahrt der Gefühle Ein wunderbar humorvolles Buch über die Höhen und Tiefen des digitalen Alltags. Gewitzt aber nicht überspitzt dargestellt, gelingt es dem Autor eine Geschichte durch den digitalen Alltag zu formulieren. Mit Mitte 30 kann ich sagen, das mich nicht alles angesprochen hat, da viele der Hürden in meinen Augen keine Hürden sind aber in Bezug auf ältere Kolleg*innen oder meinen Eltern ist es so treffend auf den Punkt gebracht, das ich diesbezüglich teilweise herzhaft auflachen musste. Klare Leseempfehlung - geeignet aber eher für fortgeschrittenere Generationen

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Das vielgelobte Buch „Als Schisser um die Welt“ kenne ich leider nicht, kann also keinen Vergleich anstellen. Auch wenn mir der Begriff Schisser nicht wirklich gefällt, schon gar nicht auf einem Buchtitel – da hätte es feinere Formulierungen gegeben – machte mir das Buch insgesamt großes Vergnügen. Gesteigert wurde dieses Vergnügen im Übrigen sehr wesentlich durch die dynamisch-ausdrucksstarken Zeichnungen. Eine Ehe wird auf eine besondere Probe gestellt, wenn sich die Ehefrau vielfach vernetzt völlig sicher in der Welt der Digitalisierung bewegt, ja geradezu darin aufgeht, während der Ehemann ganz analog mit der Angst kämpft, nicht nur seine Frau, sondern auch seine Autonomie an sprechende Kaffeemaschinen zu verlieren. In teilweise urkomischen kleinen Geschichten wird erzählt, wie der Schisser so manch fragwürdigem digitalem Fortschritt begegnet und ins Grübeln kommt, ob der Algorithmus Freund oder Feind ist. Er erzählt von Fußgängerüberwegen in China, bei denen die Ampeln in den Zebrastreifen integriert sind, damit die Fußgänger nicht vom Handy hochschauen müssen. Oder dass Bettler keinen Hut mehr haben, sondern einen QR-Code. Er erlebt sehr verschreckt eine sprechende Dusche ohne Armaturen. Und er setzt sich der ganz besonderen Situation eines rein analogen Urlaubs mitten in der Natur aus. Alles wird sehr humorvoll und kurzweilig erzählt, wobei man sich durchaus gelegentlich ertappt fühlt. Es gibt zwar einige Längen im Buch, auch sind mir längst nicht alle Begriffe bekannt, mit denen hantiert wird, doch in der Summe gefiel mir das Buch sehr gut. Denn der Humor des Buches, die unterhaltsame Verpackung, darf nicht über die eigentlichen nachdenkenswerten Informationen und Warnungen hinwegtäuschen. Fazit: Humorvoll verpackte, sprachlich gewitzte Episoden aus dem digitalen Dschungel und wie man achtsam und unbeschadet durch den digitalisierten Alltag kommt. Sehr lesenswert!

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Im DigiTal der Tränen

Von: JuGre

11.10.2021

Leider allzuoft ist das DigiTal eines der Tränen. Gerade hier bei uns, wo Mobilfunklöcher noch häufiger vorkommen als solche in Strümpfen und der Weg durchs Internet statt über die Datenautobahn nicht selten über den Trampelfad holpert. Da tut es doch gut, gemeinsam mit dem Schisser über die die Tücken der Technik zu schmunzeln. Zugegebenermaßen habe ich beim Lesen auch oft ÜBER ihn gelacht - aber hey, wer findet es nicht komisch, wenn das Navi auch andere einmal ins Nirgendwo lotst? Ob es ein bisschen weniger Webung für das EIne Smartphone nicht auch getan hätte, habe ich mich doch häufig gefragt. Stattdessen etwas mehr Anspruch an die Sprache, dann hätte das Buch sicher auch eher zum Nachdenken angeregt, denn einen wahren Kern kann man der ursprünglichen Digi-Skepsis des Schissers sicher nicht absprechen. So ist es eine recht lustige Lektüre geblieben, mit der man sich leicht unterhalten kann, während das Smartphone den Abend im "Handy-Hotel" verbringt.

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ich habe viel gelacht...

Von: Leserin

10.10.2021

Ein Mann, der die ganze Digitalisierung sehr skeptisch gegenüber steht. Mir wurde mal wieder bewusst, wieviel wir ohne das Handy oder den Computer können wir nicht mehr leben. Im diesem Buch macht sich ein Mann darüber Gedanken, wie unsere Welt mittlerweile digitalisiert ist. Ich fand dieses Buch echt witzig geschrieben. Ein Ehepaar, wo die Frau mit der "Zeit geht" und der Ehemann nicht alles mitmachen will . Mir hat es gefallen und ich habe viel geschmunzelt. Ich finde, es regt auch mal zum nachdenken an.

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Verständlich und Lustig

Von: Linda96

10.10.2021

Jan Kowalsky schreibt auf eine so unglaublich nachvollziehbare und lustige Art, das mir öfter das Schmunzeln kam. Man erlebt ihn als Autoren mit seinen Gefühlen und Ängsten sehr sympathisch. Ein wirklich tolles Buch, dass an keiner Stelle langweilig wurde. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Weiterempfehlung.

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Witzig über Phono Sapiens

Von: Calin Pirvu

09.10.2021

Das Buch Als Schisser durchs Netz von Kowalsky Jan liest sich ganz schnell. Es ist unterhaltsam und kurzweilig. Es finden sich alle Begriffe drin, die ich zum Teil widerwillig in den letzten 20 Jahren gelernt habe: Display, Sensoren, GPS, Twitter. Ja, es handelt sich um die Neue Welt, die Welt des Phono Sapiens. Die Technik ist Teil unseres Lebens. Mit Zeichnungen, Geschichten, Erzählungen wird auf unterhaltsamer Weise erzählt. Man lacht mit, hält inne, ist erstaunt, lernt was Neues. Achtung Spoiler Numero 1: Ich fand es faszinierend, wie man ein gutes Passwort entwickelt. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat 2. Nun schreiben wir lediglich die ersten Buchstaben jedes Wortes und die Satzzeichen darunter. AheE,ndWh2. Im nächsten Schritt ersetzen wir dann noch die Buchstaben durch ähnliche Sonderzeichen. @#eE,ndW#2. Achtung Spoiler Numero 2: Grundbedürfnisse des Phono Sapiens: Nein, nicht Grund- oder Existenzbedürfnisse zuerst, sondern Akku und dann WLAN. Das Buch ist für alle zu empfehlen, die ganz wenig oder ganz viel von der Welt des Phono Sapiens halten. Für Begeisterte und für Skeptiker geeignet.

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