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Rezension zu
I love you, Fräulein Lena

Wunderbare Lesezeit

Von: Book.dreamer93
07.12.2023

Heute stelle ich euch "I love you, Fräulein Lena" von Hanna Aden aus dem Penguinverlag vor. Zum Inhalt: Nordfriesland 1945: Die deutsche Niederlage ist nur noch eine Frage von Tagen, die Besatzerarmeen rücken vorwärts. Erschöpft klopfen die neunzehnjährige Lena und ihre Schwester an die Tür des Pfarrhauses in Niebüll. Die beiden Pastorentöchter aus Pommern haben eine dramatische Flucht hinter sich und sind erleichtert, dass sie nun endlich aufgenommen werden. Vorbei die gefährlichen Nächte auf der Flucht, die ständige Angst … Die selbstbewusste Lena ist mehr als bereit, sich ein neues Leben aufzubauen, doch den Flüchtlingen steht man im Dorf skeptisch gegenüber. Einzig in dem klugen Apothekenhelfer Rainer findet Lena so etwas wie einen Freund in der neuen Heimat. Durch ihre Englischkenntnisse kann sie für die britischen Besatzer arbeiten und lernt sogar Autofahren. Am Steuer der Militärjeeps erlebt Lena das erste Mal seit Jahren wieder Momente der Freiheit. Doch die Unbeschwertheit währt nur kurz in diesem Sommer des jähen Erwachens. Ein weiterer Heimkehrer bedroht das fragile Glück, und Lenas Taten auf der Flucht holen sie ein … Meine Meinung: Das Cover ist schlicht und hat mich nicht sofort angesprochen. Dafür aber der Klappentext. Ich habe aus dem Genre bereits einiges gelesen und war auf diesen Roman sehr gespannt. Wir tauchen ein in eine Geschichte, die in der Nachkriegszeit spielt. Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte der Autorin. Ich habe zuvor noch kein Buch von Hanna Aden gelesen, mochte ihren Schreibstil und ihre Art die Situation zu beschreiben gerne. Wir bekommen einen Einblick in die Lage der Menschen während dieser schweren Zeit und begleiten interessante Protagonisten und Charaktere. Flucht, Liebe, Verlust und Not sind so nah beieinander und spielen eine große Rolle. Das Buch lebt nicht von Spannung, trotzdem hat es das gewisse etwas. Man will dann doch immer weiterlesen und herausfinden wie sich am Ende alles fügt. Das gesamte Werk ist glaubwürdig und nachvollziehbar. Fazit: Für mich war es ein Buch, was mich berührt und bewegt hat. Aber ich wurde auch zum nachdenken angeregt. Eine Leseempfehlung für alle, die mehr über die damalige Zeit, deren Schicksale und ihre Lebenssituationen erfahren möchten.

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