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Rezension zu
Das Rosencottage

Ein bewegender Roman, der mich zwischenzeitlich in einen Abgrund gestürzt hat

Von: leseHuhn
24.04.2023

Meine Meinung Schnell lernen wir Kirsty Paterson kennen und reisen mit ihr auf die schottischen Hebriden. Ein raues Land mit unendlichen grünen Wiesen und den typischen kleinen schottischen Crofthäusern. Angekommen in dem Haus ihrer Großmutter erlebt Kirsty direkt eine Überraschung. Ihre Großmutter Fiona hat noch kurz vor ihrem Tod das Häuschen an Finlay Stewart für mehrere Monate vermietet. Da weder Kirsty noch Finlay davon begeistert sind, müssen sie sich miteinander arrangieren. Was natürlich mehr schlecht als recht funktioniert. Kirsty begibt sich auf die Suche nach Livie, sie möchte so schnell wie möglich wissen, ob Livie vielleicht noch lebt oder zumindest Verwandte von ihr. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, denen man über gut folgen kann. Wir erfahren sehr viel über Livie und ihre Eltern und den Geschwistern. Sie hatte es wahrlich nicht leicht als junges Mädchen. Eine Mutter, die unter Depressionen litt, ein Vater, der dem Alkohol sehr zugetan war und zwei von drei Brüdern, die mehr in Schlägereien verwickelt waren, als etwas für die Familie zu tun. Nur zu Paddy hatte sie ein inniges Verhältnis. Und mit Kirsty erleben wir auch einige spannende und lustige Sachen. Das Zusammenleben mit Finlay ist Fluch und Segen zugleich, aber man kann das Knistern in beiden Herzen nicht überhören. Auf der malerischen Insel findet Kirsty ihre Talente wieder. Sie beginnt wieder zu malen und ihre Idee sprudeln aus ihr heraus. Dann entdeckt sie auch wieder ihre alte Leidenschaft zum Surfen. Und plötzlich wird sie zum Hundemensch auserkoren. Otis der Australian Cattle Dog weicht nicht mehr von ihrer Seite, wie es dazu kommt, müsst ihr selber herausfinden. Fazit Für mich ist es der erste Roman von Constanze Wilken, aber ich habe ihn förmlich verschlungen. Ihr Schreibstil ist angenehm und die Geschichte von Livie wurde mit viel Spannung erzählt. Erst nach und nach tauchten immer mehr Geheimnisse auf um Livies Verbleib. Gegenwart und Vergangenheit sind sehr gut miteinander kombiniert. Es gibt keine langatmigen Lücken. Auch die Liebesromanze zwischen Kirsty und Finlay hat mir sehr gut gefallen. Zudem sind die Beschreibungen der schottischen Insel, der Häuser und auch sämtlicher Figuren so realistisch, dass ich immer alles genau vor meinen Augen hatte. Von mir gibt es 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und eine große Leseempfehlung.

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