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Rezension zu
Der Weg nach Hause

Perfekt für einen verregneten Herbstnachmittag!

Von: Juliane / I AM JANE
02.10.2021

Seit ihrem Debütroman “Das rote Adressbuch” MUSS ich jeden Roman von Sofia Lundberg lesen. Denn ihr Debüt zählt auch noch nach all den Jahren zu meinem absoluten Favoriten EVER. Der zweite Roman war gut, aber reichte nicht an ihr Debüt heran und so erging es mir auch mit “Der Weg nach Hause”. Ich würde ihn auf der gleichen Stufe wie “Ein halbes Herz” sehen. Nicht falsch verstehen: Er hat mir gut gefallen! Ich genoss es sehr, wieder eine Geschichte mit zwei Zeitebenen zu lesen und mich von dem wundervollen Erzählstil von Sofia Lundberg umhüllen zu lassen. Allerdings blieben meine Augen trocken und meine Herz hatte keine Aussetzer. Es ist nicht DER Roman meines Lebens, aber ich würde ihn jederzeit weiterempfehlen. Es ist eine schöne und bittersüße Geschichte. “Der Weg nach Hause” ist leise. Obwohl so viele (krasse) Dinge geschehen, ist der Tonus des Romans eher ruhig und gediegen. Der Wechsel der Zeitebenen kommt immer zur genau richtigen Zeit und jedes Kapitel gibt genau die richtigen Details preis. Ein paar Dinge bzw. Geschehnisse waren mir zu gestellt und zu wenig authentisch, Beispiele würden leider vieles der Geschichte verraten – einiges betrifft Lillys und ihren Bruder. Einige “Plottwists” waren sehr vorhersehbar, überraschen konnte mich die Geschichte nicht. Aber das störte mich nicht. Ich fühlte mich wohl beim Lesen und hätte den Roman am liebsten in einem Zug “weggelesen”. Er eignet sich einfach perfekt für einen verregneten Herbstnachmittag! Was Sofia Lundberg toll kann, ist Figuren Leben einzuhauchen – auch über so viele Jahre hinweg mit ihren Zeitsprüngen bleiben die Charaktere erkennbar und die Figuren sich treu. Ebenfalls schafft sie durch Beschreibungen von kleinen und großen Situationen eine Atmosphäre, bei der man sich fühlt, als sei man mittendrin dabei. In diesem Roman mochte ich besonders die Kontraste zwischen Viola und Lilly (und deren Leben). Beide könnten kaum unterschiedlicher sein. Die schwedische kleine Insel, die Großstadt Paris. Die Familie von Lilly ging mir sehr ans Herz. Vor allem Sture… aber zu viel will ich nicht erzählen. Diesen Roman sollte man selbst erlebt haben. (Und ihn am besten erst gar nicht mit dem Ausnahme-Buch “Das rote Adressbuch” vergleichen.) Fazit: Ein rührender und toller Roman über die Zeit und das Leben, die Liebe und vertane Chancen. Ich mochte den Roman, auch wenn ich nicht umhin kam, ihn mit meinem “all-time-favourite” Roman “Das rote Adressbuch” (ebenfalls von Sofia Lundberg) zu vergleichen. Ich hatte nicht dieselben Gefühlsstürme und Tränen kamen mir auch keine hoch. ABER dennoch genoss ich es sehr, wieder Zeilen von Sofia Lundberg zu lesen und mich in eine emotionale Geschichte zu verlieren über die Liebe, Familie, und Freundschaft, die überdauert. Klare Leseempfehlung!

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